Auf neuestem Stand der Wissenschaft
Ausbildungen & Fortbildungen - Trainings & Workshops
Klinisches Risikomanagement - Qualitätsmanagement - Prozessmanagement

Sicherheitskultur

Unsere zertifizierten Ausbildungen, praxisorientierten Fort- und Weiterbildungen, interaktiven Workshops und Trainings vermitteln Ihren Mitarbeiter*innen das notwendige Wissen, um kompetent und effektiv die Patientenversorgung zu gestalten. Wir fokussieren uns dabei besonders auf Ihre hochrisikobehafteten Abläufe. Das Ergebnis ist eine dauerhaft fehlerresistente Sicherheitskultur.

Denn: Risiken lassen sich zwar nicht ausschließen – aber minimieren

Nutzenorientierung

Unser Kursangebot ist am maximalen Nutzen für die Teilnehmer*innen ausgerichtet. Dabei ist uns der Systemblick und die Wechselwirkungen einzelner Teilbereiche in der Patientenversorgung ebenso wichtig wie die konkrete Risikovermeidung. Dementsprechend bieten wir verschiedene Aus- und Fortbildungsformate mit Ausrichtung auf spezifische Themenbereiche aus dem klinischen Risikomanagement, Qualitätsmanagement und Prozessmanagement an.

Praxiserfahrung

Aus der Praxis für die Praxis.

Die über 25 jährige klinische Tätigkeit des Akademieleiters Dr. Alexander Euteneier als Anästhesist, Chirurg und Notfallmediziner bietet die Grundlage für einen exzellenten Wissenstransfer aus der klinischen Praxis in die Lehre. Zudem verfügt Dr. Euteneier über einen MBA Abschluss im Healthcare Management, welcher das Wissensspektrum sinnvoll ergänzt. Dipl. – Psych. Regina Euteneier verfügt über eine mehr als 20 jährige Praxiserfahrung in der Personaldiagnostik & Personalentwicklung als Arbeits- und Organisationspsychologin sowie Coach.

Ausbildungen und Fortbildungen in Zeiten der Corona-Pandemie

Covid19 Pandemie

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Anstrengungen

In diesen herausfordernden Zeiten der COVID-19 – Pandemie möchte die Akademie für klinisches Risikomanagement durch die Vermittlung spezifischer Methoden und praktischer Werkzeuge ihren Beitrag dazu leisten, Mitarbeiter*innen des Gesundheitswesens bestmöglich zu qualifizieren, um die Vielzahl klinischer Risiken systematisch anzugehen und die Wahrscheinlichkeit der Risiko-Manifestierung signifikant zu verringern. Es gilt gerade in der Krise weiterhin ein hohes Maß an Patientensicherheit zu gewährleisten. Viele Routine-Prozeduren wurden außer Kraft gesetzt. Neue Risiken sind durch das SARS-CoV-2 entstanden, für Patienten ebenso wie für Mitarbeiter*innen. Das oberste Gebot bleibt es, Patientensicherheit für alle Patienten in allen Versorgungsprozessen zu gewährleisten.

Aufgaben und Ziele der Akademie für klinisches Risikomanagement

Akademie für klinisches Risikomanagement

Unsere Akademie für klinisches Risikomanagement

Die Akademie für klinisches Risikomanagement ist im deutschsprachigen Raum eine der führenden Anbieter für die Ausbildung zu klinischen Risikomanager*innen. Ergänzend dazu bietet die Akademie ein hochwertiges Angebot an Seminaren, Trainings und Workshops für spezifische Anforderungen des klinischen Risikomanagements, Qualitätsmanagement, Prozessmanagement und Aspekten des Human Faktor.

Die Lehrangebote sind stets auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand, berücksichtigen die aktuellen gesetzlichen Vorgaben und sind stark praxisorientiert. Alle Ausbildungen und Trainings werden sowohl als offene als auch als geschlossene Inhouse-Veranstaltungen angeboten.

Akademieleiter ist Dr. Euteneier. Er berät seit über 10 Jahren Krankenhäuser im klinischen Risikomanagement. In diesem Kontext unterstützt er Krankenhäuser aller Versorgungsstufen in der Implementierung eines klinischen Risikomanagements und entwickelt mit der Führung bedarfsadaptierte Risikostrategien.

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Unsere Kurse

Zertifizierte Ausbildung zum klinischen Risikomanager*in

Kursinhalte: Ausbildung zum klinischen Risikomanager gemäß Qualitätsmanagement-Richtlinie (QM-RL) des Gemeinsamen Bundesausschuss, WHO-Curriculum, den Vorgaben der Patientensicherheitsverordnung (PaSV) Hessen, ISO 9001 (2015), ISO 31000, IEC 80001, EN 15224, COSO und Lernzielkatalog APS

Zielgruppe: Ärzte, Pflegekräfte oder Verwaltungsmitarbeitermit Aufgaben im Qualitäts- und Risikomanagement, sowie Fachkräfte aus der Apotheke, Medizintechnik, Hygiene, Gesundheitsinformatik, technischer Sicherheit, Bautechnik, sowie Verantwortliche für Schadenmanagement und Krisenmanagement, die sich mit Patientensicherheit und Risikomanagement befassen.

Dauer: Die Ausbildung umfasst 6 Tage (Module A – F) in zwei Blöcken von je 3 Tagen

Anmeldung: Über unser Online-Formular oder per pdf-Anmeldeformular

Kosten: Ausbildung (2 x 3 Tage): Teilnahmegebühr 2.190.- €, zzgl. 265.- € für Schulungsunterlagen und Tagungspauschale, Gesamtpreis inkl. MwSt. 2.921,45.- €.; Frühbucher erhalten einen Preisnachlass von 10% auf die Teilnahmegebühr.

Frühbucher bis 6 Wochen vor Veranstaltungsbeginn erhalten einen Preisnachlass von 10% auf die Teilnahmegebühr. Sind Sie Mitglied einer der unten aufgelisteten Verbände und Organisationen erhalten Sie stets 10% Preisnachlass auf die Teilnahmegebühr.

Ort: Berlin und Herrsching am Ammersee, auf Anfrage auch inhouse in D, A, CH

Workshop für klinische Risikomanager*innen

Kursinhalte: Seminar über 2 Tage für einen exklusiven Erfahrungsaustausch zu aktuellen Neuerungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen, neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und zur Erarbeitung von Lösungen für Ihre spezifischen Fragestellungen.

Zielgruppe: Praktizierende klinische Risikomanager*innen, die Ihre Erfahrungen vertiefen und eigene Fragestellungen aus der Praxis im Dialog mit dem Workshop-Leiter, Dr. Euteneier und der Teilnehmergruppe diskutieren wollen.

Dauer: 2-Tage

Anmeldung: Über unser Online-Formular oder per pdf-Anmeldeformular

Kosten: Teilnahmegebühr 862,75.- € inkl MwSt., inkl. Seminarunterlagen und Tagungspauschale

Frühbucher bis 6 Wochen vor Veranstaltungsbeginn erhalten einen Preisnachlass von 10% auf die Teilnahmegebühr. 10% Preisrabatt, Gesamtpreis 776,47.- €

Ort: Herrsching am Ammersee, auf Anfrage auch inhouse in D, A, CH

Fortbildung zum Patientensicherheitsbeauftragten gemäß Patientensicherheitsverordnung Hessen § 2 ff PaSV (2019)

Die Fortbildung zum Patientensicherheitsbeauftragten richtet sich an alle Mitarbeiter*innen im Krankenhaus. Ziel der Fortbildung ist es die kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung der Patientensicherheit und Qualität im Krankenhaus zu fördern. Die Fortbildung dient zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben des Landes Hessen gemäß der Patientensicherheitsverordnung (PaSV 2019) des Landes Hessen. Die Teilnehmer*innen werden in der Fortbildung darin geschult, die an Sie gestellten Aufgaben im Krankenhaus erfolgreich umzusetzen:

Kursinhalte:

1. Mitwirkung bei der Weiterentwicklung der Sicherheitskultur im Krankenhaus
2. Mitwirkung bei und Koordinierung der Entwicklung und Implementierung von Maßnahmen zur Erhöhung der Patientensicherheit
3. Beurteilung der klinischen Risiken für das Krankenhaus insgesamt und für die einzelnen Organisationseinheiten unter Beteiligung der jeweils Verantwortlichen und Beauftragten
4. Risiko-Reporting i. S. v. Vorbereitung des Berichts nach § 4 Abs. 1 (PaSV)
5. Ansprechpartner und Bearbeitung der Anfragen nach § 5 (PaSV)

Die Ausbildung wird mit cme- bzw. cne-Punkten durch die entsprechenden LÄKn und dem RbP zertifiziert. Die Ausbildung erfolgt in Kooperation mit der AUC der DGOU. Die Evaluation der Lehrveranstaltung wird vom APS begleitet.

Zielgruppe: Alle Mitarbeiter*innen mit Aufgaben im klinischen Risikomanagement, insbesondere Mitarbeiter*innen mit Aufgaben als Patientensicherheitsbeauftragter gemäß Patientensicherheitsverordnung (PaSV 2019) des Landes Hessen.

Ausbildungsleitung: Dr. Alexander Euteneier MBA

Dauer: 3-Tage

Anmeldung: Über unser Online-Formular oder per pdf-Anmeldeformular

Kosten: Die Teilnahmegebühr für 3 Tage (21 Std.) beträgt inkl. Unterlagen, Verpflegung & Tagungspauschale 1.480,- € (inkl. MwSt.).

Ort: Herrsching am Ammersee Tagungszentrum Haus der bayr. Landwirtschaft, Berlin Langenbeck-Virchow-Haus, auf Anfrage auch inhouse in D, A, CH

Resilienztraining - Krisenfitness entwickeln

Kursinhalte: 

  • Wie gehe ich mit komplexen Anforderungen, hoher Arbeitsbelastung und Stress um?
  • Welche Ressourcen habe ich, die ich nutzen und die ich ausbauen kann?
  • Wie stelle ich fest, ob ich hinderliche Gedankenmuster habe, und wenn ja, wie kann ich diese umwandeln bzw. auflösen?
  • Wie kann ich mehr Widerstandskraft und Frustrationstoleranz entwickeln?
  • Was verschafft mir Lebensfreude, innere Stabilität und Zufriedenheit?
  • Welche Rolle spielen die Resilienzfaktoren heute in meinem Leben und wie kann ich darauf Einfluss nehmen?

Das 2-tägige Resilienztraining dient der Stärkung des psychischen Immunsystems und ist daher eine Präventionsmaßnahme gegen Stress sowie Antwort auf die kleinen und großen Herausforderungen, denen wir im Leben begegnen. Dabei bezeichnet Resilienz die psychische Widerstandskraft und Fähigkeit mit Stress, Frust und Belastungen umzugehen.

Das Resilienztraining adressiert den Human Faktor bezüglich möglicher Ursachen bei der Fehlerentstehung im Rahmen der Patientenversorgung.

Der Gesetzgeber fordert seit Anfang 2014 die Umsetzung der psychischen Gefährungsbeurteilung am Arbeitsplatz gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz. Von diesem Training profitieren sowohl die Mitarbeiter als auch das Unternehmen.
Ziel des Trainings ist es, eine langfristige, wirksame und individuelle Strategie zur Verfügung zu haben, mit der Sie resilienter auf Stress reagieren können.

Zielgruppe: Mitarbeiter*innen und Führungskräfte in Kliniken und Unternehmen.

Trainerin: Dipl.-Psych. Regina Euteneier

Dauer: 2-Tage

Anmeldung: Über unser Online-Formular oder per pdf-Anmeldeformular

Kosten: 470,- € inkl. Teilnehmerunterlagen, plus 120.- € Tagungspauschale, Gesamtpreis 590.- € inkl. MwSt.;

Selbstzahler: Gesamtpreis 399.- € inkl. MwSt.

Ort: Herrsching am Ammersee, auf Anfrage auch inhouse in D, A, CH

Unsere Kernkompetenzen sind:

Akademie

  • Durchführung didaktisch hochwertiger Präsenszveranstaltungen
  • Individuelle am Kundenbedarf ausgerichtete Workshops und Seminare
  • Zusammenarbeit mit Experten für Themen wie Rechtswissenschaften, IT, Hygiene

Beratung

  • Entwicklung einer Risikomanagement-Strategie mit der Führungsebene
  • Durchführung von Risikoanalysen & Risikoaudits zur Risikobewertung
  • Schadenanalysen & Begleitung von M&M-Konferenzen
  • Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs zur Risikoreduzierung
  • Projektmanagement &Prozessoptimierung von Hochrisikoprozessen
  • Implementierung eines IT-basierten Risikomanagement-Systems
  • Stärkung der Sicherheitskultur durch Human Faktor – Trainings
  • Personalentwicklung & Kompetenzentwicklung
  • Entwicklung von Kommunikationskonzepten
  • Mitarbeiterbefragungen zur Sicherheitskultur

Teilnehmer-Feedback zur Ausbildung zum Risikomanager

“Die Ausbildung zum klinischen Risikomanager bei Dr. Euteneier war eine Punktlandung. Ich habe noch keine Ausbildung oder Weiterbildung erlebt, bei der ich, noch während des Vortrages, gedanklich bereits in der praktischen Umsetzung im Krankenhaus war. Die Bearbeitung von Beispielfällen und ausreichend Möglichkeit zum Austausch in der Gruppe haben neue Perspektiven und Ideen eröffnet. All denen, die praxisrelevante, anschauliche und realitätsnahe Ausbildungsinhalte und Anregungen schätzen, kann ich die Ausbildung nur wärmstens empfehlen.”

Dr. Dirk Schaper
Chefarzt im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale), Nov. 2019

Teilnehmerstimmen zu den Ausbildungen zum Risikomanager*in

Leiterin des zentralen Qualitätsmanagement der Paul Gerhardt Diakonie e. V.

Ausbildung: “Ich habe die Ausbildung zur klinischen Risikomanagerin bei Dr. Euteneier abgeschlossen und kann mich über die Ausbildung nur positiv äußern. Das Risikomanagement ist ein komplexes Thema. 6 Tage sind für diese Ausbildung wirklich nicht zu hoch angesetzt. Anhand von Praxisbeispielen und Fallanalysen in gemeinsamer Arbeit ist die Ausbildung nicht langweilig und gut verständlich. Herr Dr. Euteneier kann durch seine Art der Vermittlung die Teilnehmer für das Thema richtig begeistern. Die Teilnehmerzahl ist auch angenehm beschränkt, so dass wir richtig gut gemeinsam arbeiten konnten. Der Veranstaltungsort ist zentral  und damit gut erreichbar. Ich war rundum zufrieden.”

Hubert Krämer, Assistent der Geschäftsführung, Abteilungsleiter Controlling, Qualitätsmanager, Stiftung Krankenhaus Bethanien für die Grafschaft Moers

Ausbildung: „In einer gelungenen Mischung aus den eigenen, langjährigen klinischen Erfahrungen und denen der Kursteilnehmer versteht es Dr. Euteneier das Bewusstsein für die vielfältigen Ebenen der teils auch latenten Risiken im aktuellen Krankenhausalltag zu wecken. Besonders die Abwechslung von – auch internationalen – Theorieinhalten und dazu passgenauen Gruppenübungen diente einer nachhaltigen und profunden Wissensvermittlung, welche der erfolgreichen Ablegung der den Kurs abschließenden Prüfung dienlich war.“

Dipl. Inform. Bernd Koch Universitätsklinikum Freiburg

Ausbildung: “Die 3-tägige Ausbildung hält was sie verspricht, indem sie explizit auf die Themen eingeht, die besonders für mich als IT Fachmann wichtig sind. So habe ich jetzt einen guten Überblick und weiß, warum die neue ISO 9001 (2015) und besonders die IEC 80001 für medizinische Netzwerke in unserem Risikomanagement eine so wichtige Rolle spielen. Die Ausbildungsinhalte helfen mir dabei, klinisches Risikomanagement in der Gesamtheit zu sehen und Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Mit dem Wissen aus der Ausbildungen gelingt es mir jetzt besser ein Bewusstsein bei meinen Mitarbeitern zu schaffen, wie alle unsere Institutsabläufe zusammenhängen und wie wichtig das, was wir in der IT machen, für die Patienten ist.”

DIVI Kongress 2019 Hamburg

DIVI Jahres-Kongress in Hamburg Dezember 2019

Hin zum Systemblick – weg von der klein-klein Flickschusterei.

So in etwa könnte das Resümee vom Jahreskongress der Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin 2019 in Hamburg lauten. Patientensicherheit wurde in den Vorträgen auch als Thema, teils implizit, teils explizit, angesprochen. Das Motto des Jahreskongress „Kooperation führt zu Entwicklung“ reflektiert laut Dr. Euteneier besonders gut den Anspruch eines exzellenten klinischen Risikomanagements. Es sollte schlichtweg unabdingbare Voraussetzung unseres stetigen Handelns sein, dass wir im Krankenhaus Prozesse reibungsfrei koordinieren, um so den Patienten optimal behandeln zu können. So bleibt die Hoffnung, dass die Verlautbarungen des Gesundheitsministers Jens Spahn und des DIVI-Kongresspräsidenten Prof. Bernd Böttiger „Wir müssen uns noch mehr mit der Gesundheit im globalen Sinne beschäftigen“, auch Früchte im Alltag für die Klinikmitarbeiter*innen tragen.

IHI & National Patient Safety Conference 2018

Gemeinsame Konferenz des Institute for Healthcare Improvement und der National Patient Safety Foundation Mai 2018 in Boston

Der Blick über den Tellerrand nach USA hat sich gelohnt. Dr. Alexander Euteneier war Gast auf dem IHI/NPSF Patient Safety Congress 2018 in Boston, welcher unter dem Motto stand

“Free from Harm”

Damit läßt sich in drei Worten eines der hehren Ziele in der Patientenversorgung zusammenfassen. Auf etlichen (Chirurgen-)Kongressen finden sich ähnliche Aussagen wie “Verantwortung – Vertrauen – Sicherheit” oder “Chirurgie im Spannungsfeld von Technik, Ethik und Ökonomie” oder „Chirurgische Heilkunst im Wertewandel“.

Die wirkliche Herausforderung besteht nun darin, in dieser immer komplexer werdenden Welt und Zeiten des zunehmenden Populismus mit der trügerischen Sehnsucht nach einfachen Lösungen dem Anspruch einer hochwertigen, sicherheitsbetonten “do no further harm” Patientenversorgung noch gerecht zu werden. Bereits im Hippokratischen Eid wird auf das Ziel “Schaden vom Patienten abzuhalten” ausdrücklich hingewiesen. Die Ökonomisierung der Medizin scheint leider durch ihr Credo nach Konkurrenz und Wettbewerb, nach Sparen und Einsparen, diesen Anspruch zu unterminieren. Umso wichtiger ist es auf einer soliden Basis ethischer Werte sein medizinisches Handeln zu gründen. Ein einfaches mehr vom Alten wird uns nicht mehr weiterbringen. Was es bedarf sind neue Lösungsansätze, ein Denken außerhalb der Box, ein Dogmawechsel hin zu einem “Nur gemeinsam sind wir stark”. Dementsprechend ist unser Lösungsansatz ein integrativer, partizipativer, kooperativer und auf Werten und Wertschätzung basierender Weg.  

Header Event Cyber Sicherheit für das Krankenhaus

Cyber-Sicherheit schützt Patientenleben

Chancen und Risiken von Krankenhaus – IT: Der Einsatz von Informationstechnologie bietet viele, oft noch ungenutzte Chancen zur Verschlankung und Beschleunigung der klinischen Prozesse. Durch die intelligente Vernetzung der IT-Subsysteme einer Klinik-organisation kann z.B. auf KH-Daten schneller zugegriffen und Medienbrüche reduziert werden. Durch die Digitalisierung von Prozessen werden diese transparenter und die Patientensicherheit erhöht. Jedoch bietet die zunehmende Durchdringung des Krankenhauses mit IT neue, teils unbekannte Angriffsflächen für Angreifer mit immensem Schadenpotential. Denn hinter Cyber-Angriffen stecken in den meisten Fällen wirtschaftliche Interessen wie z.B. die Erpressung von Geld. Der Zugang zu Angriffs-Technologien wie Verschlüsselungs-Trojanern ist im Darknet relativ einfach möglich und erfordert kein Spezial-Wissen. Deshalb ist es wichtiger denn je sich professionell mit den Chancen und Risiken durch den Einsatz von Krankenhaus-IT auseinanderzusetzen.

Hier geht es zur Seminar-Anmeldung Cyber-Sicherheit für das Krankenhaus

Dr. Alexander Euteneier Global Summit 2017 Globale Patientensicherheit

2. Patient Safety Summit 2017 im Alten Bundestag, Bonn

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe war Gastgeber des zweiten internationalen Ministergipfels zur Patientensicherheit am 29. und 30. März 2017 in Bonn. Über 300 hochrangige Vertreter und Experten aus Politik, Medizin und Wissenschaft aus über 40 Ländern und internationalen Organisationen, wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), haben über weitere Verbesserungen der Patientensicherheit beraten.

“Patientinnen und Patienten erwarten zu Recht, dass sie gut und sicher versorgt werden. Dabei muss jedes Gesundheitswesen seine eigenen Herausforderungen meistern. Der internationale Austausch kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Schutz vor gefährlichen Infektionen, die Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen und unerwünschter Arzneimittelwirkungen weltweit weiter voranzutreiben. Deshalb dürfen die gemeinsamen Anstrengungen für mehr Patientensicherheit nicht nachlassen. Ein weltweiter Tag der Patientensicherheit ist dafür ein wichtiges Signal. Ich freue mich, dass wir die internationale Zusammenarbeit zur Stärkung der Patientinnen und Patienten kraftvoll fortsetzen werden und Japan als Ausrichter des nächsten Gipfeltreffens zur Patientensicherheit gewinnen konnten.”  Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

Es wurden Experten auf den Gebieten des klinischen Risikomanagement und Qualitätsmanagement sowie der Gesundheitspolitik eingeladen. Dr. Alexander Euteneier MBA nahm als Experte für Patientensicherheitsfragen am Workshop 1 “Ökonomie und Effizienz der Patientensicherheit” teil, der sich überwiegend mit Fragen zur Wirtschaftlichkeit präventiver Maßnahmen zur Patientensicherheit befasste. Eine umfassende aktuelle OECD-Studie von 2017 kann nun auch wissenschaftlich belegen, dass präventive Maßnahmen im Bereich klinisches Risikomanagement nachweislich die Folgekosten aufgrund von Versäumnissen in der Patientensicherheit signifikant verringern können.

Prävention ist um ein Vielfaches billiger als das Management der Komplikationen.

Hier können Sie die Studie als pdf downloaden: THE ECONOMICS OF PATIENT SAFETY Strengthening a value-based approach to reducing patient harm at national level Authors: Luke Slawomirski, Ane Auraaen and Niek Klazinga  OECD March 2017 

Zusammenfassend läßt die OECD-Studie schlussfolgern, dass in den OECD-Ländern 15% der Krankenhausausgaben und Aktivitäten der Behandlung von Sicherheitsfehlern und Versäumnisse zugerechnet werden.